Haus der Statistik, Berlin (DE)
Das bestehende Haus der Statistik wird zum Ausgangspunkt für einen Stadtbaustein mit einer besonderen programmatischen Vielfalt. Der Kiez der Statistik steht für eine lebendige Mischung von Wohnungen sowie gewerblichen, kulturellen und sozialen Nutzungen. Der städtebauliche Entwurf soll eine robuste Basis für einen kooperativen, gemeinwohlorientierten Prozess der Raumproduktion im Herzen Berlins. Im Sinne der Koop5 werden differenzierte Freiraumtypen entwickelt: An der Otto–Braun–Straße entsteht ein Aktivitätenband, das urbane Sport– und Freizeitnutzungen integriert. Zwei Kieznischen an der Berolinastraße verknüpfen den neuen Stadtbaustein mit der bestehenden Nachbarschaft. Die hofartigen Stadtzimmer fördern als gemeinschaftliche Freiräume eine nutzerbasierte Aneignung und ein lebendiges Miteinander. Nicht zuletzt wird das Freiraumangebot durch eine intensiv genutzte Dachlandschaft ergänzt.
Partner*innen: Teleinternetcafe Architektur & Urbanismus, Auftraggeber*innen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, Leistungen: Kooperatives Werkstattverfahren 1. Preis (2019), Status: abgeschlossen

