Umfeld Körberhaus Bergedorf, Hamburg (DE)

In Kooperation mit der Körber–Stiftung entsteht auf der Halbinsel zwischen Schleusengraben und Schiffwasser ein dreigeschossiges Kultur– und Begegnungszentrum. Der Entwurf stammt nach einem hochbaulichen Realisierungswettbewerb vom Büro MGF aus Stuttgart. Der Entwurf der Freianlagen ist aus dem Siegerentwurf des nachfolgenden freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs Ende 2017 hervorgegangen. Im engen Zusammenspiel mit dem Neubau des KörberHauses sollen im Umfeld Aufenthalts– und Treffpunkte geschaffen werden, die barrierefreie Erschließung für Besucher ausgebaut und die Sichtbarkeit des Gebäudes im Zentrum von Bergedorf erhöht werden. Zwei Freiraumtypen, das „Grüne Foyer“ und die „Steinerne Halbinsel“, bestimmen den Entwurfsgedanken. Sie stellen unterschiedliche Bezüge zum Wasser her und korrespondieren mit dem KörberHaus. Im Norden, Vis–á–vis der Steinernen Halbinsel, werden Besucher in einem Grünen Foyer begrüßt und über unterschiedliche Wege, auch barrierefrei, zum Eingang des KörberHauses geleitet. Das KörberHaus als neuer Anziehungspunkt des Areals, wird in Anlehnung an das historische Hafenplateau auf eine Steinerne Halbinsel gestellt und ist freistehend im Stadtraum präsent. Die Promenade am Schleusengraben bindet die Steinerne Insel im Süden an die Friedrichsbrücke und die Dietrich–Schreyge–Straße an.

Fotos: © TREIBHAUS.LAND, Fotografin: Ulrike Börst, Partner*innen: MGF Architekten, Auftraggeber*innen: Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Bergedorf,
Leistungen: Wettbewerb 1. Preis + LPH 1-8, Status: realisiert