Villa Viva, Hamburg (DE)
In zentraler Lage in Hamburg, im historischen Münzviertel, eröffnete die Viva con Agua in Kooperation mit den Heimathafen Hotels, ein 12,5 stöckiges Gasthaus mit 140 Zimmern, dem Restaurant Viva Cantina, einer RoofDrop Bar, Büroräumen und vielem mehr. Die Freiräume des Quartiers (ca. 1.130m²), an dem die unterschiedlichen Grundstücke zusammenkommen, sind ursprünglich als reine freie Fläche konzipiert worden und haben für ein Quartierszentrum nur sehr wenig Aufenthaltsqualität ohne jedwede nicht kommerzielle Angebote. Die Freianlagen der Villa Viva versuchen deshalb auf Grundlage des städtebaulichen Vertrages Angebote für das gesamte Quartier zu schaffen. In der nicht unterbauten Spitze des Villa Viva Grundstücks wird daher ein Platzbaum verortet, der dem Platz einen Schwerpunkt und Anker gibt und für visuelle Orientierung und Anziehung sorgt. Im sogenannten Dialogband werden verschiedenste Sitz– und Aufenthaltsangebote geschaffen. Desweiteren wird der Sockel mit den sog. Bockstützen sowie die 2. und 3. Etage außen mittels Fassadenbegrünung intensiv begrünt. Im EG wachsen die Kletterpflanzen aus einzelnen Pflanztrögen, während im 2.OG ein umlaufender Pflanztrog mit Stauden, Sträuchern, Gräsern und Kletterpflanzen für eine instensive Begrünung, welche auch ins Quartier wirkt, sorgt. Auf dem 12. OG wurde eine großzügige Aussenterrasse mit einem Holzdeck und einer begrünten Attika geplant. Für die Bewässerung der Begrünungen wird Regenwasser gesammelt und genutzt.
Fotos: © TREIBHAUS.LAND, Fotografin: Ulrike Börst, Partner*innen: medium Architekten, Auftraggeber*innen: Villa Viva Haus GmbH, Leistungen: LPH 1-6, Staus: realisiert

