Verkehrsversuch “Ottensen macht Platz”, Hamburg (DE)
Ottensen macht Platz. Platz für Menschen, für Fußgängerinnen und Fußgänger, für Radfahrende, für Kinder, Familien, für Ältere. Für nachbarschaftliche Begegnungen, für entspanntes Flanieren und Verweilen, für kreative und neue Nutzungen. Platz für ein neues Erleben des öffentlichen Raumes und neue Perspektiven auf Mobilität. „Ottensen macht Platz“ ist ein Experiment, das dem nicht–motorisierten Verkehr Vorrang gewährt und in dem der öffentliche Raum den Bürgern zur eigenen Aneignung zur Verfügung gestellt wird. Ziel des kooperativen Modellprojektes war es, allen Stadtakteur*innen, aufzuzeigen, dass Mobilität gerade in einem Viertel wie Ottensen mit kurzen Wegen und engen Straßen nicht immer mit dem Auto stattfinden muss und der öffentliche Raum mehr sein kann als eine kostenlose Abstellfläche für Autos.
In der anschließenden Untersuchung „Freiraum Ottensen“ haben wir für einen Teilbereich Ideen zur kurzfristigen/temporären Umsetzung der geänderten Verkehrsführung erarbeiten. Hierfür wurden skizzenhaften Darstellungen, als wichtiges Kommunikationsinstrument zwischen den einzelnen Akteur*innen, entwickelt und somit ein möglicher Umsetzungsprozess dargestellt.
Fotos: © BUKEA, Fotografin: Isadora Tast, Partner*innen: urbanista + Teleinternetcafe Architektur und Urbanismus + ARGUS Stadt und Verkehr + Urban Shit, Auftraggeber*innen: Bezirksamt Hamburg Altona,
Leistungen: Konzept und Verkehrsversuch, Status: abgeschlossen

